In diesem Interview antwortet der Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, auf Kritik an seiner umstrittenen Aussage über 40 bis 50 Tote pro Tag in Gaza, die international für Aufsehen sorgte. Ben Gvir sagt, er bevorzuge, dass die Welt mit Tränen reagiere statt mit Gleichgültigkeit, und erklärt dies als Sorge um israelische Mütter, deren Söhne als Soldaten fallen. Auf verantwortungsvolle Sprache angesprochen, unterscheidet er zwischen Populismus und prinzipientreuer Führung und argumentiert, dass ein Regierungsamt strategische Kommunikation ebenso wie moralische Überzeugung erfordere. Er beschreibt Israels Lage als das Navigieren durch eine Katastrophe vor den Augen der Welt und betont die Notwendigkeit von Weisheit statt bloß "Recht zu haben". Ben Gvir stellt seinen Ansatz dem von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Umgang mit den USA gegenüber und meint, gegenüber den USA solle Israel weder Ausflüchte noch Manöver nutzen, sondern direkt und ehrlich kommunizieren, da Amerikaner geradliniges Engagement respektierten.
Key Points
Der israelische Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, verteidigt seine Aussage über 40-50 tägliche Todesfälle in Gaza und erklärt, dass er internationale Empörung über jüdische Mütter, die Söhne verlieren, vorzieht. Er argumentiert, dass Israel verantwortungsbewusst handeln muss, während es internationalen Druck ausgesetzt ist, und kritisiert den Ansatz von Premierminister Netanyahu in Bezug auf die Beziehungen zu den USA.
Summary
In diesem Interview reagiert der Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir, auf die Kritik an seiner umstrittenen Aussage über 40-50 Todesfälle pro Tag in Gaza, die international für Aufruhr sorgte. Ben Gvir äußert den Wunsch, dass die Welt mit Tränen und nicht mit Gleichgültigkeit reagiert, und stellt seine Position als Sorge um israelische Mütter dar, die Soldatensöhne verlieren. Auf die Frage nach verantwortungsvollem Reden unterscheidet er zwischen Populismus und principled leadership und argumentiert, dass das Halten eines Regierungsamtes strategische Kommunikation neben moralischer Überzeugung erfordert. Er beschreibt die Position Israels als das Navigieren durch eine Katastrophe vor der Welt und betont die Notwendigkeit von Weisheit anstelle von bloßem "Recht haben." Ben Gvir kontrastiert seinen Ansatz mit der Handhabung der Beziehungen zu den USA durch Premierminister Benjamin Netanyahu und schlägt vor, dass Israel in der Kommunikation mit den Vereinigten Staaten keine Ausweichmanöver oder Manöver einsetzen, sondern direkt und ehrlich kommunizieren sollte, da die Amerikaner auf offene Ansprache Wert legen.
Key takeaways
- Ben Gvir äußerte den Wunsch, dass die internationale Reaktion auf die Toten in Gaza in Form von besorgten Tränen und nicht in Gleichgültigkeit oder Unterstützung für Israels Feinde erfolgen sollte.
- Er argumentierte, dass das Halten eines verantwortungsvollen Regierungsamtes strategische Kommunikation und das Navigieren durch internationalen Druck erfordere, nicht nur populistische Kampagnen oder das Ansammeln von 'Likes' in sozialen Medien.
- Ben Gvir unterschied zwischen gerechtem Handeln und weisem Handeln und behauptete, dass Israel sowohl prinzipientreu als auch strategisch intelligent in seiner internationalen Haltung sein müsse.
- Er kritisierte den Ansatz der Ausweichung oder des 'Manövrierens' in Israels Beziehung zu den Vereinigten Staaten und plädierte stattdessen für direkte und ehrliche Kommunikation.
- Ben Gvir zeigte sich uneinig mit Premierminister Netanyahu in Fragen der strategischen Kommunikation und internationalen Beziehungen und nannte spezifische Unterschiede im Ansatz zur US-Engagement.
Transcript (German)
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